Die Werther-Nachempfindung in der chinesischen Frauenerzählung der zwanziger JahreGoatkoei Lang-lan
ASIEN – Nr. 16 (1985) pp. 94–98
In dem vor kurzem erschienen „Bericht des Heidelberger Symposions: Goethe und China – China und Goethe“ führt der chinesische Germanist Yang Wuneng in seiner Abhandlung
„Goethe und die chinesische Gegenwartsliteratur“ eine Reihe von „Erzählungen und Novellen in Briefform“ an, die seiner Meinung nach in den zwanziger Jahren unter dem Einfluß von Goethes Brief-Roman, „Die Leiden des jungen Werthers“ entstanden sind. Yang zufolge weisen diese Erzählungen inhaltliche Gemeinsamkeiten mit „Werther“ auf, u.a. die unglückliche Liebe und den Selbstmord des Protagonisten.










