Björn Alpermann, Birgit Herrmann, Eva Wieland (Hgg): Aspekte des sozialen Wandels in China. Familie, Bildung, Arbeit, IdentitätKimiko Suda
ASIEN – Nr. 150/151 (2019) pp. 147–49
Wiesbaden: Springer VS, 2018. 359 S., 34,99 EUR (E-Book) / 44,99 EUR (Softcover)
Im von Björn Alpermann, Birgit Hermann und Eva Wieland herausgegebenen Sammelband „Aspekte des sozialen Wandels in China“ wird anhand der Themen Familie, Bildung, Arbeit, und Identität das Spannungsfeld zwischen individueller sozialer Position, Selbstverortung und Handlungsmacht sowie strukturell und diskursiv gegebenen Gesellschaftskontexten untersucht. Der Band enthält elf den vier Themen zugeordnete Beiträge und richtet sich an Sozialwissenschaftler:innen. Aufgrund der übersichtlichen Strukturierung und klaren Sprache der Beiträge eignet er sich auch für die Lehre. Der Band, so Björn Alpermann, solle nicht nur der Darstellung von relevanten inhaltlichen Aspekten des sozialen Wandels der chinesischen Gesellschaft, sondern auch zur Überprüfung der Anwendbarkeit theoretischer Perspektiven und deren Weiterentwicklung dienen. Die Vielfalt der theoretischen Ansätze und deren sorgfältige Überprüfung in Hinsicht auf ihre Übertragbarkeit sind in dem Band tatsächlich fortwährend gegeben. Zusammenfassend bezeichnet Alpermann das kulturelle Erbe, die sozialistische Vorgeschichte des Landes und die hohe Geschwindigkeit des Wandels als entscheidende „Parameter zum Verständnis der chinesischen Gegenwartsgesellschaft“.






