Asia’s Roaring Tigresses – Frauen an die Macht im Superwahljahr 2004?Andrea Fleschenberg
ASIEN – Nr. 93 (2004) pp. 80–87
In diesem Jahr wurden und werden in neun asiatischen Ländern – Afghanistan, Hongkong, Indien, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Sri Lanka, Südkorea und Taiwan – neue Staats- und Regierungschefs und/oder lokale, nationale Parlamente gewählt. Für 2005 sind zudem Parlamentswahlen in Afghanistan und Thailand geplant. Dabei ist das Superwahljahr 2004 durch ein überraschendes Phänomen gekennzeichnet: die Dominanz von Spitzenpolitikerinnen als Oppositionsführerin auf dem Weg zur Macht oder als amtierende Premierministerin oder Präsidentin auf dem Weg zu einem neuen Mandat. Dabei handelt es sich keineswegs um ein neues Phänomen. Die weltweit erste Premierministerin, Sirimavo Bandaranaike, kam 1960 aus Sri Lanka, der 1966 Indira Gandhi als Premierministerin eines der größten asiatischen Länder, Indien, folgte.










