12th China Goes Global ConferenceReinhard Biedermann
ASIEN – Nr. 148 (2018) pp. 97–99
East China Normal University, Shanghai, 18.–20. Juni 2018
Die zwölfte Ausgabe der „China Goes Global Conference“ fand dieses Jahr vom 18. bis 20. Juni an der East China Normal University in Shanghai statt und wurde wie jedes Jahr von der „Chinese Globalization Association“ organisiert, diesmal zusammen mit der Emlyon Business School, dem Gastgeber vor Ort. Rund hundert TeilnehmerInnen tauschten sich zu Chinas Einfluss auf die wirtschaftliche Globalisierung in Bereichen wie Investitionen, Handel, Management und Ideen, aber auch in verwandten Feldern wie Pekings politischer und wirtschaftlicher Globalisierungsstrategie und Rahmenbedingungen aus. Neben WirtschaftswissenschaftlerInnen beleuchteten auch PolitologInnen, SoziologInnen, HistorikerInnen, SinologInnen usw. Chinas Einfluss auf die Globalisierung aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Dieses Jahr stand die „Belt and Road Initiative“ (BRI) im Zentrum, jene mittlerweile globalumfassende Investitionsstrategie, die vordergründig auf Ressourcensicherung und den Aufbau von kontinentaler und maritimer Infrastruktur wie Straßen, Schienen und Häfen, sowie auf die Diversifizierung der Handelswege abzielt und chinesische Überkapazitäten abbauen soll. Gleichzeitig hat die von Chinas Präsident Xi Jinping 2013 ausgerufene, nun in der Umsetzung befindliche Initiative auch eine enorme geopolitische und geoökonomische Schubkraft.









